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Die Allgäuer Käseregion

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Geschichte der Käseherstellung im Allgäu

KäseherstellungDie Käseherstellung im Allgäu fand im kleinen Stil schon ab dem 13. Jahrhundert statt, was durch Quellen des Klosters St. Gallen belegt ist. Damals wurde allerdings nur auf dem Alpen gekäst und mit dem Sauerkäs ein Urkäse, ohne die Beigabe von Lab zum Dicklegen, hergestellt.

Erst ab Beginn des 19. Jahrhunderts gewann die Milch- und Käseproduktion im Allgäu an Bedeutung. Die eher bäuerliche Bevölkerung, welche sich bisher mit der Leinenproduktion („Blaues Allgäu“) ein Zubrot verdienen konnte, verlor diese Möglichkeit durch die billige Baumwollproduktion in Amerika und drohte zu verarmen.

Einen neuen Impuls setzte der Käsehändler Aurel Stadler, welcher den Schweizer Senner Johannes Althaus aus dem Emmental ins Westallgäu holte, der angeblich 1821 in Weiler im Allgäu den ersten Allgäuer Emmentaler herstellte.

Mit der Wende wird auch immer wieder der Name Carl Hirnbein, ein damaliger Käsegroßhändler in Verbindung gebracht, welcher die belgische Methode der Limburger-Produktion ins Allgäu brachte. Beide Käsesorten bildeten die Grundlage für die Wende zum Besseren. Die Entwicklung fand ihren Höhepunkt in den hunderten von Sennereien, welche gegen Ende des 19. bzw. zu Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurden.

Heute sind nur noch wenige davon erhalten, da die Industrialisierung der Milchverarbeitung vor allem um 1960 zu vielen Schließungen führte.